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Kosten der Unterstützung im Alltag

Meine Unterstützungsangebote finden im Rahmen von Hausbesuchen statt bzw. bei gemeinsamen Aktivitäten, Arztbesuchen, Einkäufen,
Behördengängen u.s.w.
Diese Leistungen können über die Pflegekasse abgerechnet werden von allen Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad (PG abgekürzt) und deren Angehörigen (gem. § 45b und § 45a SGB XI). Dies gilt für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior:innen.

 

Aufgrund meiner Anerkennung durch die AnFöVO des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales bin ich ein von den Krankenkassen
zugelassener Anbieter.

 

Mein Honorar für die Unterstützung im Alltag beträgt 35,- €/Stunde. (Die Vergütung der Pflegekassen liegt derzeit bei​​​​​​ 36,00 €/Stunde.)

Sind Sie ohne Pflegegrad, so können Sie meine Leistungen als Privatzahler in Anspruch nehmen und mich für eine detaillierte Auskunft
kontaktieren.

 

Möchten Sie meine Leistungen als Psychotherapeutin oder für Akupunkturen in Anspruch nehmen, so finden Sie diese Kosten unter dem
entsprechenden Menüpunkt auf meiner Seite hier.

 

 

Möglichkeiten der Kostenerstattung durch die Pflegekasse:

 

Entlastungsbetrag - Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45a SGB XI)

In vielen Bundesländern, auch in NRW, erhalten alle Menschen ab PG 1 einen monatlichen Entlastungsbetrag von 125,- € (1500,- € jährlich).
Dieser Entlastungsbetrag wird ergänzend und zusätzlich zu den anderen Pflegezuschüssen geleistet. Durch dieses Budget können Angebote zur Unterstützung im Alltag nach den §§ 45a und 45b SGB XI von Ihnen wahrgenommen und von den Pflegekassen finanziert werden. Wird diese Summe nicht komplett genutzt, kann der Rest im nächsten Kalenderhalbjahr verbraucht werden, bis jeweils zum 30.6.

 

 

Umwidmung von Pflegesachleistungen
Außerdem können Sie in diesen Ländern ab PG 2 bis zu 40 Prozent der nicht verbrauchten Leistungen, die Ihnen nach dem Pflegestärkungsgesetz als sog. Sachleistungen zustehen, in Angebote zur Unterstützung im Alltag umwidmen und darüber abrechnen.
So kommen Sie durch Entlastungsbetrag und Umwandlungsanspruch nach § 45a SGB XI pro Monat auf:
 

429,40 € bei PG 2 = 5152,80 € pro Jahr
697,80 € bei PG 3 = 8373,60 € pro Jahr
836,20 € bei PG 4 = 1034,40 € pro Jahr
1005,- € bei PG 5 = 12060,- € pro Jahr

 

 

Verhinderungspflege
Ab PG 2 übernehmen die Pflegekassen im Rahmen der Verhinderungspflege ab 1.1.2022 die nachgewiesenen Kosten für eine notwendige Ersatzpflege bis zu einem Betrag von 1612,- € im Jahr. Voraussetzung ist, dass die zu pflegende Person seit mindestens 6 Monaten von der Pflegeperson häuslich betreut wird. Die Verhinderungspflege greift, wenn pflegende Angehöre krank sind, Erholungsurlaub nehmen oder aus anderweitigen Gründen die häusliche Pflege vorübergehend nicht ausführen können. Bis zu 6 Wochen (42 Tage) pro Kalenderjahr kann eine Ersatzpflege bei der Pflegekasse beantragt werden, stunden- oder tageweise. Die Leistungen können um bis zu 806,- € aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Kurzzeitpflege auf insgesamt 2418,- € je Kalenderjahr erhöht werden.

 

 

Privatzahlung als außergewöhnliche Belastung mit Steuerermäßigung
Gehören Sie nicht zu den Berechtigten nach dem Pflegestärkungsgesetz oder ist das Pflegegeld bereits ausgeschöpft, tragen Sie die Kosten
meiner Angebote privat. Teile der Kosten für Arbeiten, die normalerweise Mitglieder ihres Haushalts ausführen würden, können von der Steuer abgesetzt werden, wenn Sie damit mich als Selbstständige beauftragen. Sie können Arbeitskosten von max. 20.000 € zu einem Fünftel, also 20%, in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Daraus ergibt sich ein direkter Abzug von bis zu 4.000 € im Jahr von der Gesamtsteuerschuld (§ 35a EStG). Die Bezahlung muss per Rechnung nachgewiesen werden.